Die Urzelle von Altenhagen

ehem. Gut Nacke in Altenhagen
ehem. Gut Nacke in Altenhagen

 

Die Stadt Bielefeld hat den Bürgern am 15. März 2011 das Entwicklungskonzept Altenhagen vorgestellt: Positionsbestimmung, Zielfindung, Siedlungsmodelle und Nahversorgung

 

Die 2. Einwohner-Versammlung fand am Mittwoch, den 18. Mai 2011, in der Sporthalle der Grundschule Altenhagen statt. Am Mittwoch, den 28. März 2012 gab es eine weitere Einwohner-Versammlung. Ort der Veranstaltung war die neue Feuerwehr Altenhagen an der Kafkastraße.  Die Stadt Bielefeld hat den Bürgern hier nach intensiven Bearbeitungen und den 3 gut besuchten Vorstellungsterminen in Altenhagenden den Entwurf zum Entwicklungskonzept Altenhagens vorgestellt. Dieser Entwurf zu möglichen Veränderungen lag dann im Bezirksamt Heepen und beim Bauamt in Bielefeld öffentlich aus.

 

Beschluss:

In seiner Sitzung am 20. September 2012 hat der Rat der Stadt Bielefeld das städtebauliche Entwicklungskonzept im Sinne v. § 1 Abs. 6 Nr. 11 Baugesetzbuch beschlossen.

Aktuelle Informationen siehe unter folgendem Link: www.bielefeld.de/de/pbw/mup/alt/

 

Damit bildet das Konzept zukünftig den konzeptionellen Rahmen für die städtebauliche Entwicklung Altenhagens und beinhaltet inhaltliche und räumliche Zielaussagen als Grundlage für die städtebau­rechtliche Steuerung etwa im Rahmen der Flächennutzungs- und Bebauungsplanung.

 

2014 / 2015: Bereits erste erfolgreiche Umsetzungen des Konzepts:

Altenhagen hat nach Jahren der Wartezeit wieder einen eigenen Supermarkt bekommen. Die zuständige Bezirksvertretung Heepen setzte sich 2015 mit dem Bebauungsplan auseinander. Ein Investor hat direkt neben der Sparkasse an der Kafkastraße einen NETTO-Lebensmittelmarkt errichtet. Baubeginn war August 2016 und die Eröffnung war am 5. Dezember 2016.

 

Ein weiterer Baustein zur Entwicklung war auch der Weiterbau der Stadtbahn-Linie 2 bis zur Moenkamp-Siedlung in Altenhagen. Die Fertigstellung wurde zum 6. Dezember 2015 mit der offiziellen Einweihung der Endhaltestelle ALTENHAGEN begangen. Nunmehr erlebt der Ortsteil Altenhagen auch in ganz Bielefeld einen höheren Bekanntheitsgrad.

 

Neubau des IV. Bauabschnittes der L712n Bielefeld/Herford

Der Landesbetrieb Straßenbau NRW hat der Bezirksregierung mit Schreiben vom 29.01.2008 die Planunterlagen für den IV. und letzten Bauabschnitt der L 712 (L 712n) vorgelegt und die Durchführung des Planfeststellungsverfahrens beantragt. Mit diesem Bauabschnitt soll eine Verbindung zwischen der L 712 und der Herforder Straße (B 61) geschaffen und damit der Lückenschluss der Ostwestfalenstraße verwirklicht werden.

Es wurden rd. 50 Einwendungen erhoben. Der Erörterungstermin hat dann am 26. Und 27. Januar 2012 in Bielefeld im Bürger- und Freizeitzentrum Baumheide stattgefunden. Einzelgespräche mit den Grundstücksbetroffenen wurden im Nachgang am 19.04.2012 durchgeführt.

Am 23.09.2014 hat die Bezirksregierung daraufhin nach abschließender Auswertung und Prüfung aller Planunterlagen, Einwendungen und sonstigen Ergebnisse des Anhörungsverfahrens eine abschließenden Entscheidung getroffen und das Planfeststellungsverfahren damit beendet.

Mit dem Ende der Auslegung (8. bis 22. 12. 2014) gilt der Beschluss gegenüber allen Betroffenen als zugestellt. Es schließt sich eine einmonatige Klagefrist an, innerhalb derer der Planfeststellungsbeschluss vor dem Verwaltungsgericht Minden angefochten werden kann.

Dann liegt es an der Landesregierung in Düsseldorf ob für das Projekt nun auch die Mittel freigestellt werden können.

Die Altenhagener hoffen sehr auf einen positiven Bescheid, um die verkehrlichen Belastungen (ca. 1000 Fahrzeuge täglich mehr durch das Interkomm-Gebiet) bewältigen zu können.