Die Urzelle von Altenhagen

ehem. Gut Nacke in Altenhagen
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JUBILÄUM am 1. September 2018

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Presse-Echo

Die 1970 errichtete Kirche und die angrenzenden Gebäude mit dem Gemeindehaus und Wohnungen sind bereits komplett abgerissen. Foto: Thomas F. Starke
Die 1970 errichtete Kirche und die angrenzenden Gebäude mit dem Gemeindehaus und Wohnungen sind bereits komplett abgerissen. Foto: Thomas F. Starke

Wesfalenblatt - vom 12. Oktober 2020

Von Hendrik Uffmann

 

Gemeinde und Kirchenkreis warten dringend auf Entscheidung über die Neubebauung

Altenhagener Kirche ist Geschichte


Die Kirche in Altenhagen ist Geschichte. Das Gebäude und der Komplex des Gemeindehauses und der Wohnbebauung auf dem Gelände zwischen Kanzel- und Studiostraße sind abgerissen. Nur der Kirchturm, der wie geplant auch künftig als weithin sichtbares Zeichen stehen bleiben wird, ragt empor. Damit liegen die Arbeiten für die komplette Neugestaltung des Areals im Zeitplan – zumindest, was die Kirchengemeinde und den Kirchenkreis Bielefeld anbelangt.
Denn auch nach zwei Jahren liege noch immer kein neuer Bebauungsplan vor, der Sicherheit darüber gebe, wie die Neubebauung des etwa 3500 Quadratmeter großen Grundstücks aussehen soll, sagt Mark Brüning, Bauberater des Kirchenkreises.

Es fehlen Räume

Das belaste die Gemeinde massiv, weiß Pfarrer Daniel Wiegmann. „Durch den Abriss der vertrauten Gebäude ist die Gemeinde ohnehin ordentlich gebeutelt. Wenn es wenigstens Gewissheit darüber gäbe, wie es weitergeht, könnten die Gemeindemitglieder nach vorne schauen“, sagt der Pfarrer.
Darüber hinaus bedeute die Verzögerung auch ganz konkrete Probleme für die Gemeinde, gerade in Corona-Zeiten. Denn es fehle schlicht an Räumen für all’ die Aktivitäten, die nun noch mehr Platz beanspruchten, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. So sei die Frauenhilfe bereits in Räume der AWO in Milse ausgewichen. Vieles müsse auch im Gemeindehaus der evangelischen Kirchengemeinde Milse stattfinden, so Wiegmann.

Zum Jahreswechsel werden die Altenhagener und die Milser Gemeinden, wie berichtet, fusionieren. „Aber es ist wichtig, dass die Gemeinde in beiden Ortsteilen präsent ist“, sagt Daniel Wiegmann.

Konzept 2018 vorgestelllt

Doch nicht nur aus der Gemeinde, auch von vielen Altenhagenern werde er häufig angesprochen, wie es denn nun weitergehe auf dem Grundstück zwischen Kanzel- und Studiostraße, so der Pfarrer. Und auch die Nachbarn hätten einen Anspruch darauf, endlich Klarheit darüber zu bekommen, was dort gebaut werde, betont Mark Brüning. „Unser Konzept haben wir 2018 vorgestellt, und dazu stehen wir. Wir akzeptieren aber auch, wenn die Stadt eine andere Art der Bebauung vorschreibt. Wir brauchen nur endlich eine Entscheidung. Denn zwei Jahre nach dem Antrag auf Änderung des Bebauungsplans sind wir immer noch nicht weiter“, sagt Brüning.
Im Januar 2018 war eine Machbarkeitsstudie vorgestellt worden zur Zukunft der Altenhagener Kirche und der nebenstehenden Gebäude mit Gemeindehaus und Wohnungen. Denn der Unterhalt der Gebäude war für die Gemeinde auf die Dauer nicht mehr zu leisten. Zwar hatte es auch kritische Stimmen gegeben, die sich für den Erhalt der Gebäude eingesetzt hatten, letztlich war jedoch die Entscheidung für den Abriss und eine völlige Neugestaltung des Grundstücks gefallen.

Dringender Wunsch: Gewissheit

Diese sieht vor, dass nach dem Abriss an den Kirchturm, der erhalten bleibt, ein neuer, etwa 100 Quadratmeter großer Gemeinderaum angebaut wird und auf dem übrigen Grundstück Wohnhäuser entstehen sollen. Nach den Plänen des Kirchenkreises sollte es zwei parallel verlaufende Gebäuderiegel geben. Im Dezember 2019 hatte das städtische Bauamt – für viele überraschend – eine eigene Variante mit zwei L-förmigen Baukörpern präsentiert.
Die Bezirksvertretung Heepen hatte sich daraufhin dafür ausgesprochen, dass zunächst beide Varianten weiterentwickelt werden, auch wenn einige Bezirksvertreter die Bauamt-Variante favorisierten. Doch bislang habe das Bauamt noch keine Vorlage für den neuen Bebauungsplan erstellt, so Mark Brüning: „Wir schulden es der Gemeinde aber, dass es endlich Gewissheit gibt.“

 

RÜCKBLICK: Presse vom 11. Oktober 2019

Unsere Ausstellung in der Heimatstube
Grenzsteine - eine Spurensuche

Am 9. Oktober 2019 war die offizielle Eröffnung unserer 1. Ausstellung in der aufgewerteten Heimatstube. Mit großem Erfolg.

Viele Vertreter der Bezirksvertretung Heepen, Mitglieder und Freunde, sowie die Presse waren anwesend und gaben durchweg eine sehr positive Resonanz auf die Arbeit
von Walter Schnadhorst ab.

Die Ausstellung bleibt bis zum Frühjahr 2020 erhalten und kann nach Absprache weiterhin besucht werden.

 

Ebenso ist sie zu den Heimatabenden geöffnet.

Presse-Beitrag vom 12. April 2016

 

HEIMATPFLEGE IN WESTFALEN

vom Westfälischen Heimatbund Münster

29. Jahrgang - Ausgabe 2/2016

 

DEUTSCHUNTERRICHT
IN DER HEIMATSTUBE ALTENHAGEN
Als im September 2015 die ersten 60 Flüchtlinge im Dorf Altenhagen (Bielefeld-Heepen) ankamen, gründete sich kurz darauf unter dem Motto „Altenhagen - weltoffen und hilfsbereit" eine umtriebige Unterstützungsinitiative.
Um ehrenamtlich Deutschunterricht für Flüchtlinge anzubie­ten, fehlten jedoch geeignete Räume. Kurzerhand stellte der Heimat- und Geschichtsverein Altenhagen seine Hei­matstube zur Verfügung.
Damit gab der Heimatverein die Starthilfe für ein sehr erfolgreiches Sprachschulprojekt: Zehn Ehrenamtliche, darunter auch Mitglieder des Heimat­vereins, unterrichten Flüchtlinge je nach Lernfortschritt in unterschiedlichen Gruppen.
Zwar ist die Heimatstube dafür inzwischen zu klein geworden, doch das Engagement geht weiter: Für den Sommer ist eine internationale Koch-Initi­ative geplant.

 

 

Zwei Urgesteine treten ab !

im März 2009

 

Bericht in der
Neuen Westfälischen Zeitung Bielefeld

zum Wechsel im Vorstand
des Heimat- und Geschichtsvereins Altenhagen anlässlich der Jahreshautpversammlung im Jahre 2009.

 

 

Musizieren mit Gott - 100 Jahre Posaunenchor Altenhagen - Mai 2009
Bericht in der Beilage ,,Mein Stadtteil" der Neuen Westfälischen Zeitung vom 8. Mai 2009
100-Jahre-PC-Altenhagen-NW.pdf
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Plattdeutscher Abend vom 25. Okt. 2007

,,Wenn der Pickert im Magen drückt"

Zeitungsartikel aus der Neuen Westfälischen Zeitung Bielefeld

Im Bild die Haupt-Akteure des Abends
Im Bild die Haupt-Akteure des Abends